Pflegesymbole
Waschhinweise

Diese Symbole in den Etiketten Ihrer Mode sind entscheidend für die Pflege. Wenn Sie sich danach richten, haben Sie lange Freude an jedem Einzelstück. Die Striche unter den Symbolen kennzeichnen die notwendige mildere Behandlung bestimmter Textilien. Die Buchstaben im Kreis sind ein Hinweis für die chemische Reinigung.

Waschen

Die Angaben entsprechen den maximalen Waschtemperaturen, die nicht überschritten werden dürfen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Materialratgeber
Lederarten und Ihre Besonderheiten

Leder ist nicht gleich Leder. Es gibt diverse Unterscheidungsmerkmale. Neben der grundsätzlichen Unterscheidung zwischen Kunst- und Echtleder, kann auch zwischen den diversen Verarbeitungen, sowie schlussendlich der Herkunft des Materials unterschieden werden.Künstliches Leder ist mittlerweile viel besser als sein Ruf. Tatsächlich können gut hergestellte Varianten mit den echten verwechselt werden, so authentisch sind sie. Günstiger sind sie allemal. Sie werden aus verschiedenen Kunststoffen hergestellt und können Echtleder in einzelnen Eigenschaften sogar übertreffen. Allerdings sind sie im Gegensatz zum Echtleder kein natürlicher Rohstoff und gerade in Punkto Verbindung verschiedener Eigenschaften stehen Sie um einiges nach. Echtes Leder ist atmungsaktiv, wärmend und bis zu einem gewissen Grad wasserabweisend. Künstliche Lederarten haben hier meist das Nachsehen. Echtes Leder wird als Nebenprodukt bei der Nahrungsgewinnung gewonnen und stellt somit einen nachwachsenden Rohstoff dar. Rauleder- und Glattleder. Eine weitere Unterscheidung findet sich in der Oberflächenstruktur. Rauleder umfasst alle Lederarten mit einer geschliffenen Gebrauchsseite: Veloursleder, Nubukleder, sowie Wildleder. Bei der Herstellung von Veloursleder wird die Fleischseite geschliffen. Es entsteht eine faserige Oberfläche. Nubukleder wird von der Narbenseite (Haarseite) aus angeschliffen, jedoch keinesfalls komplett weggeschliffen. Die natürliche Narbung muss erkennbar bleiben. Wildleder besteht aus geschliffenem Narbenleder einiger ausgewählter Tiere, u.a. Rotwild-, Rentier-, Elch-, Büffel- und Gemshäuten. Im Gegensatz dazu gibt es noch das Glattleder. Dieses bezeichnet alle Lederarten, bei der die Narbenseite nach außen verarbeitet wird, ganz gleich welche Stärke die natürliche Narbung des Tieres aufweist, so hat Krokodilleder bekanntermaßen eine sehr starke Narbung. Die Oberseite ist aber immer ein "Glattleder". Glattleder können oberflächengefärbt oder offenporig (Anilinleder) sein. Je nach Dicke der Oberflächenfärbung weisen sie unterschiedliche Eigenschaften auf. Anilinleder fühlen sich schön weich und warm an, bleichen aber leicht aus und sind zudem fleckenempfindlich. Oberflächengefärbte Leder sind deutlich unempfindlicher gegen Flecken und Ausbleichen, fühlen sich dafür aber nicht so schön an. Tierische Lederarten. Verschiedene Tierarten dienen bei der Lederherstellung als Lieferanten. Einige gelten gemeinhin als besonders edel, andere sind vor allem im täglichen Gebrauch beliebt und kommen häufiger vor. Das bekannteste Leder ist sicherlich das Nappaleder. Dabei handelt es sich um ein weiches, chromgegerbtes Glattleder vom Kalb, vom Schaf, gelegentlich auch von anderen Tierarten mit vollen Narben. Kennzeichnend ist, dass es durchgefärbt und die Oberfläche zugerichtet ist. Das bedeutet letztlich nichts anderes, als das die Poren durch viele hauchdünne Schichten verschlossen werden. Der Vorteil daran ist, dass das Nappaleder dadurch unempfindlich gegen Schmutz und Nässe wird. Beliebt ist es vor allem, weil es sich um ein sehr geschmeidiges Glattleder handelt. Beliebt für die Weiterverarbeitung sind Rind, Schwein und Ziege, aber auch Schafsleder. Eher umstritten sind Reptilienlederarten, obgleich diese durch ihre aufregende Musterung einen besonderen Reiz, gerade bei der Herstellung von Accessoires und Schuhen haben. Da diese jedoch Seltenheitswert und einen entsprechend hohen Preis haben, greifen gerade bei diesen Lederarten viele lieber zur künstlichen Alternative.

Lederpflege

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Flecken auf Leder

Leder sollte regelmäßig gepflegt und gereinigt werden. Verschmutztes Nappaleder ohne Pigmentierung kann mit alkalifreier Seife und destilliertem Wasser gereinigt werden. Außer Rau- oder Nubukleder, bei denen nur Sprays einsetzbar sind, sollte jedes Leder regelmäßig mit Leder-Reiniger und Leder-Creme behandelt werden. Um ein Austrocknen und Ausbleichen zu vermeiden, sollte jedes Leder außerdem vor direktem Sonnenlicht geschützt werden. Bier, Cola, Schnäpse, Säfte, Wein. Farbige oder säurehaltige Flüssigkeiten sind eine Gefahr für jede schöne Lederoberfläche. Auch hier heißt es schnell und besonnen reagieren. Sofort mit Haushalts-Krepp auftupfen, nicht reiben, mit destilliertem Wasser nachwaschen und trocknen lassen. Vorgang eventuell wiederholen und mit alkalifreier Seife unterstützen. Nicht nur die jeweilige Stelle waschen, sondern immer von Naht zu Naht arbeiten. Milch, Butter, Fett, Schokolade. Lebensmittel mit Fettanteil sind besonders trickreich. Hier gehört auch etwas Glück dazu ob tatsächlich alle Spuren des Malheurs beseitigt werden können. Glattleder. Sämtliche Reste mit der stumpfen Seite des Messerrückens vorsichtig vom Leder abnehmen, mit Krepp-Papier säubern und mit destilliertem Wasser nachwaschen. Der im Leder verbleibende Fettanteil kann nicht komplett beseitigt werden. Der Fettfleck arbeitet sich aber innerhalb der nächsten Wochen von alleine durch die Atmungsaktivität des Leders heraus. Rauhleder. Sämtliche Reste mit der stumpfen Seite des Messerrückens vorsichtig vom Leder abnehmen, mit Krepp-Papier säubern und mit destilliertem Wasser nachwaschen. Das abgetrocknete Leder dann mit der Raulederbürste nacharbeiten. Unter günstigen Umständen geht der verbleibende Fettfleck mit der Zeit aus dem Leder heraus. Filzschreiber, Kopffett, Kratzer, Kugelschreiber, Medikamente, Nagellack, Schweiß, Tinte sowie Farbverlust. Nur der Fachmann kann diese Schäden beseitigen. Zur optischen Verringerung kann man diese Veränderungen jedoch auch wie Blut- oder Weinflecken behandeln. Erbrochenes, Urin, Blut. Sofort mit Haushalts-Krepp auftupfen, nicht reiben, mit destilliertem Wasser nachwaschen und trocknen lassen. Vorgang eventuell wiederholen und mit alkalifreier Seife unterstützen. Nicht nur die jeweilige Stelle waschen, sondern immer von Naht zu Naht arbeiten. Salben. Sämtliche Reste mit der stumpfen Seite des Messerrückens vorsichtig vom Leder abnehmen, mit Krepp-Papier säubern und mit destilliertem Wasser nachwaschen. Der im Leder verbleibende Fettanteil kann nicht komplett beseitigt werden. Der Fettfleck arbeitet sich aber innerhalb der nächsten Wochen von alleine durch die Atmungsaktivität des Leders heraus.

Wasch- und Pflegetipps für Naturfasern

Baumwolle. Ist unproblematisch und in der Maschine waschbar. Achten Sie auf die entsprechenden Pflegehinweise auf dem Etikett. Leinen und Hanf. Nie über 40° C waschen, da diese Textilien bei höherer Temperatur einlaufen könnten. Für Textilien aus Leinen und Hanf sollte man bei der Maschinenwäsche unbedingt den Schongang wählen und nicht stark schleudern. Wolle und Seide. in höchstens 30° C warmem, oder besser noch in lauwarmem Wasser waschen, da Wolle verfilzen und Seide ihre Festigkeit verlieren kann. Wolle und Seide sollte nur mit einem Woll- bzw Seidenwaschmittel von Hand in viel Wasser gewaschen werden.

Pflegetipps
Flecken richtig entfernen

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Flecken auf Naturfasern

Zur Fleckentfernung aus Naturfasern empfehlen wir die Verwendung von Gallseife.

Grauschleier

Bei Grauschleiern auf hellen Textilien, sollten Sie Bleichmittel verwenden. Beachten Sie, dass ungefärbte Textilien aus Baumwolle, Leinen oder Hanf durch Bleichmittel heller werden. Auch die UV-Strahlung der Sonne hat eine bleichende Wirkung.

Flecken auf Leder

Leder sollte regelmäßig gepflegt und gereinigt werden. Verschmutztes Nappaleder ohne Pigmentierung kann mit alkalifreier Seife und destilliertem Wasser gereinigt werden. Außer Rau- oder Nubukleder, bei denen nur Sprays einsetzbar sind, sollte jedes Leder regelmäßig mit Leder-Reiniger und Leder-Creme behandelt werden. Um ein Austrocknen und Ausbleichen zu vermeiden, sollte jedes Leder außerdem vor direktem Sonnenlicht geschützt werden.Bier, Cola, Schnäpse, Säfte, Wein. Farbige oder säurehaltige Flüssigkeiten sind eine Gefahr für jede schöne Lederoberfläche. Auch hier heißt es schnell und besonnen reagieren. Sofort mit Haushalts-Krepp auftupfen, nicht reiben, mit destilliertem Wasser nachwaschen und trocknen lassen. Vorgang eventuell wiederholen und mit alkalifreier Seife unterstützen. Nicht nur die jeweilige Stelle waschen, sondern immer von Naht zu Naht arbeiten. Milch, Butter, Fett, Schokolade. Lebensmittel mit Fettanteil sind besonders trickreich. Hier gehört auch etwas Glück dazu ob tatsächlich alle Spuren des Malheurs beseitigt werden können. Glattleder. Sämtliche Reste mit der stumpfen Seite des Messerrückens vorsichtig vom Leder abnehmen, mit Krepp-Papier säubern und mit destilliertem Wasser nachwaschen. Der im Leder verbleibende Fettanteil kann nicht komplett beseitigt werden. Der Fettfleck arbeitet sich aber innerhalb der nächsten Wochen von alleine durch die Atmungsaktivität des Leders heraus. Rauhleder. Sämtliche Reste mit der stumpfen Seite des Messerrückens vorsichtig vom Leder abnehmen, mit Krepp-Papier säubern und mit destilliertem Wasser nachwaschen. Das abgetrocknete Leder dann mit der Raulederbürste nacharbeiten. Unter günstigen Umständen geht der verbleibende Fettfleck mit der Zeit aus dem Leder heraus. Filzschreiber, Kopffett, Kratzer, Kugelschreiber, Medikamente, Nagellack, Schweiß, Tinte sowie Farbverlust. Nur der Fachmann kann diese Schäden beseitigen. Zur optischen Verringerung kann man diese Veränderungen jedoch auch wie Blut- oder Weinflecken behandeln. Erbrochenes, Urin, Blut. Sofort mit Haushalts-Krepp auftupfen, nicht reiben, mit destilliertem Wasser nachwaschen und trocknen lassen. Vorgang eventuell wiederholen und mit alkalifreier Seife unterstützen. Nicht nur die jeweilige Stelle waschen, sondern immer von Naht zu Naht arbeiten. Salben. Sämtliche Reste mit der stumpfen Seite des Messerrückens vorsichtig vom Leder abnehmen, mit Krepp-Papier säubern und mit destilliertem Wasser nachwaschen. Der im Leder verbleibende Fettanteil kann nicht komplett beseitigt werden. Der Fettfleck arbeitet sich aber innerhalb der nächsten Wochen von alleine durch die Atmungsaktivität des Leders heraus.

Schmuckpflege
Wissenswertes

Selbst die härtesten Edelsteine, die Diamanten, sollten Sie vor starken Schlägen schützen. Grosse Hitze kann bei Edelsteinen die Farbe verändern. Darum Vorsicht unter südlicher Sonne! Perlen brauchen Luft, Wärme und das Quäntchen Fett, das sie durch das Tragen auf der Haut aufnehmen. Gönnen Sie ihnen ruhig ab und zu ein Seifenbad, trocknen Sie sie aber liegend, damit die Schnur sich nicht dehnt oder brüchig wird. Ohrgehänge gehören wieder zum festen Schmuckbild. Zum Stecken, mit Gewichten, von schlicht bis kostbar... Wenn Sie sich Ohrlöcher stechen lassen, denken Sie daran, lange genug zu desinfizieren. Dann können sich die Ohrläppchen nicht entzünden.